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Ausflug auf den Vulkan

Am letzten Wochenende waren wir mal wieder unterwegs und haben einen Ausflug nach Hakone gemacht. Dort gibt es eine ganze Landschaft aus Vulkanen, gekrönt vom Blick auf den Fuji, den mit 3776 Metern höchsten Berg Japans.

Das Video von unserem Ausflug sehr ihr, wenn ihr eingeloggt seid.

Auf dem Weg dorthin bin ich auch zum ersten Mal mit dem Shinkansen gefahren. Und ich wurde nicht enttäuscht: Pünktlich auf die Sekunde, sauber, ruhig, mehr Beinfreiheit als in der ersten Klasse in Deutschland, und natürlich irre schnell. Diese Züge sind zurecht eine Ikone.

Aber natürlich kommt man mit den Schnellzügen nur von einer Großstadt in die nächste. Deswegen ging es ab Odawara mit dem Bummelzug weiter in die Berge. Wie sich die Bahn auf der hundert Jahre alten Strecke vorarbeitet, hat schon etwas vom Glacier Express – mit dem das Bahnunternehmen übrigens auch eine Kooperation hat. Ab Gora ging es noch ein Stück mit der Standseilbahn weiter und schließlich mit der Gondel.

Die Gegend, die wir besucht haben, ist ein Komplex aus Vulkanen. Der beschränkt sich glücklicherweise zur Zeit darauf, hier und da schwefelige Dämpfe rauszupfeifen. Das wiederum nutzen die Einwohner, um damit Eier zu kochen, deren Verzehr angeblich die Lebensdauer des Konsumenten drastisch verlängern. Wir haben das natürlich auspobiert. Da wir der Nummer mit den Eiern aber nicht trauten und lieber auf Nummer sicher gehen wollten, haben wir danach auch noch die kleine Buddha-Statue besucht. Vielleicht bringt das ja auch ein paar Jahre.

Ein Getränkeautomat, der laut Hinweis auch bei Stromausfall funktioniert
Das Schild unten links zeigt an, dass dieser Getränkeautomat auch im Katastrophenfall liefert. Keine schlechte Idee auf einem Vulkan.

Zum ersten Mal während meiner Zeit in Japan konnte ich an dem Tag auch den Fuji-san sehen. Der überragt mit seinen 3700 Metern alles in der Region

https://www.puttygen.net/

, ist aber fast immer von dichten Wolken umgeben.

Mit der Gondel ging es für uns dann auf der anderen Bergseite wieder herunter zum Ashi-See. Dort wird die Black Pearl im Linienverkehr eingesetzt und brachte uns ans andere Ende des Sees.

Nach einer Nacht im Gästehaus, das natürlich eine der heißen Quellen für den Thermalbereich angezapft hat, standen am nächsten Tag Botanik und Kultur auf dem Programm. Unser Hotel lag direkt neben dem prächtigen Kurpark. Der Besuch war also im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend. 

Weiter ging es ins Open Air Kunstmuseum von Hakone. Bei der Hitze, die selbst in den Bergen vorherrschte, waren wir aber froh, dass das Museum in den wohlklimatisierten Gebäuden auch noch eine stattliche Sammlung von Picasso ausgestellt hat.

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